Tuttlingen

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Website: www.urban-sketchers-tuttlingen.de

Die Künstlerin

Eine Latina in Schwaben: Margarita Wagner

Nachdem ich in Deutschland - Darmstadt, Hessen - am 02.02.1973 geboren wurde, war ich ab dem Alter von 5 Jahren durch die Arbeit meines ecuadorianischen Vaters, 24 Jahre in Südamerika (Lima, Peru und Guayaquil, Ecuador), bevor ich für ein Zweitstudium 2002 wieder nach Deutschland, in mein "Mutterland", zurückkehrte. Diesmal verschlug es mich für das Lehramtsstudium für Grund- und Hauptschulen an die Pädagogische Hochschule in Freiburg im Breisgau.  Die Kunst blieb mir ein Hobby. Ich erfüllte mir den Traum, viele große Kunstgalerien / Museen in Europa anzuschauen, zum Beispiel das Prado, das Modern Tate und die Uffizien.

Seit dem Frühjahr 2016 habe ich das Urban Sketching für mich entdeckt. Dank eines ehemaligen Schulfreunds aus Ecuador, Omar Jaramillo - der es inzwischen zu einem bekannten Urban Sketcher in Berlin gebracht hat - wurde ich aufmerksam auf die Tätigkeit, mit einem Skizzenheft (auf neudeutsch "Sketchbook"), am liebsten meinem S-Feinliner, mit wasserfester, schwarzer Tusche, einer kleinen Schachtel Wasserfarben und einem Pinsel mit eingebautem Wasserbehälter (auf neudeutsch "Waterbrush") in Tuttlingen oder in fremden Gegenden unterwegs zu sein, und Menschen und Orte festzuhalten. Alsbald wollte ich diese Tätigkeit in meiner neuen Heimat in der schwänischen Provinz, Tuttlingen, einführen und verbreiten und bot bald 2 Kurse an der Volkshochschule an. Daraus entstand eine Sketchergruppe, die sich einigermaßen regelmäßig zum "sketchen" trifft. Zugunsten der "Urban Sketchers Bodensee", die auf Facebook noch aktiv sind, löste ich unseren Tuttlinger Facebook-Auftritt auf. Alsbald soll eine eigene Webseite die Sketche der Urban Sketchers Tuttlingen veröffentlichen und zu Sketchcrawls (wie die Treffen zum öffentlichen Miteinander-Zeichnen genannt werden) einladen.  Dieses Projekt nehme ich mit der Tuttlinger Graphikerin Stephanie Dihlmann-Mazza in Angriff.  

Neben Aquarellzeichnungen in Skizzenheften,  entstanden auch Werke im Postkartenformat bis in DIN A4 Größe und es wuchs der Drang, diese Bilder nicht nur in den sozialen Netzwerken, sondern auch analog zu teilen. Eine erste Kostprobe wird am 30. November, 2019 in der Kunschd Galerie vorgestellt.